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auf den Seiten des ZentralElternBeirates Bremen

Der ZentralElternBeirat ist das oberste Gremium der gewählten Elternvertretung in Bremen. Er besteht aus 28 stimmberechtigten Mitgliedern der schulartenbezogenen Ausschüsse und ihren Stellvertreter*innen sowie ständigen Gästen (Ganztagsschulen, Gesundheitsamt, ZEBiS). Der ZEB tagt in der Regel einmal im Monat.

ZEB-Mitglieder

  • engagieren sich für gute Schule
  • mischen sich in bildungspolitische Entscheidungen ein
  • tragen Informationen und Erfahrungen aus Schulen zusammen
  • pflegen einen kontinuierlichen Austausch mit Behörde und Politik
  • bieten Orientierung für den Schulalltag
  • entsenden Delegierte in den BundesElternRat (BER)
  • sind Ansprechpartner aller Eltern schulpflichtiger Kinder der Stadt Bremen

Unsere Forderungen gelten auch nach der Bürgerschaftswahl 2015: PDF 10 Punkte

Unter Aktuelles informieren wir jetzt auch über Termine, die für Eltern interessant sei können. Es lohnt sich regelmäßig nachzuschauen.

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Offener Brief des GEB Katholische Kindertagesstätten in Bremen und des ZEB Bremen an den Senat der Freien Hansestadt Bremen

Mit großer Sorge sehen wir, wo der "Supertanker" Kinder und Bildung hinsteuert. Insofern bitten wir vor der Bildungs- Deputation am 04.12.2019 um Beachtung unseres offenen Briefs:

 

Offener Brief des GEB Katholische Kindertagesstätten in Bremen und des ZEB Bremen an den Senat der Freien Hansestadt Bremen

 

Wann folgen auf schöne Worte endlich Taten? Man habe sich sehr bemüht, aber es reiche noch nicht hört man aus dem Hause der Senatorin für Kinder und Bildung, Dr. Claudia Bogedan. In einem Arbeitszeugnis ist das die Note 6 und zwar nicht (nur) für die Senatorin, sondern vor allem für den Senat insgesamt. Das wir in Bremen nicht alleine sind, wissen wir nicht erst aus der Welt am Samstag „Der einzige Notstand der Deutschen: Bildung“ heißt es dort. Aber wir in Bremen sind unter vielen Nieten in Sachen Bildung und Kinderbetreuung die Größte.

 

Dass Das Jahr mit einem Bildungsdonnerschlag endet, passt da gut ins Bild: Es fehlen noch mehr Kita-Plätze als im Sommer (jetzt sind es schon über 1000, von denen man weiß) und die Kinderwelle rollt nun auch in die Grundschule. Gut ein Viertel aller Bremer Grundschulen erhält mehr Züge, aber wissen wir eigentlich, ob die Schulen das stemmen können. Und wo stehen wir in vier Jahren? Schon jetzt sind die Kapazitäten an den weiterführenden Schulen erschöpft. Dort sieht es bereits dieses Jahr düster aus. Wo es im Frühjahr noch (Wahl)Geschenke mit Extra Klassenverbänden gab, gibt es jetzt mehr Kinder und weniger Plätze an den beliebten Schulen.

 

Auch wenn stellvertretend für den Senat, Dr. Claudia Bogedan nicht müde wird, die Ergebnisse der letzten Jahre zu preisen, müssen wir doch festhalten: Es reicht nicht, nicht mal im Ansatz. Und auch die beruhigende Beschwörungsformel der Pressesprecherin Annette Kemp - "Es würde sich schon alles hin rütteln." - ist angesichts der Zahlen eher der sprichwörtliche "Schlag ins Gesicht". Ja, auch wir wissen „do not shoot the messenger“, aber nur, weil der Bote nicht (alleine) etwas dafür kann, wird es nicht besser.

 

Es reicht nicht. Nichts reicht - nicht die Plätze, nicht das Personal und nicht die Leistungen. Und wenn wir nicht eine ganze Generation auf dem Gewissen haben wollen, müssen wir uns „nackt machen, ehrlich und angreifbar“; transparent heißt das zusammengefasst. Wir brauchen keinen Schuldigen, wir brauchen klare Fakten und Lösungswillen. Der erste Schritt ist der schwerste, keine Frage, aber bitte würde mal jemand in diesem Senat den ersten Schritt gehen und zugeben „dass es nicht läuft, wir auf keinem guten Weg sind, sondern schlichtweg auf dem Rücken unserer Kinder ins Chaos schlittern“. Weltweit mögen wir einen Klimanotstand haben, in Deutschland, und insbesondere in Bremen haben wir einen Bildungsnotstand. Mit „klappernden rostigen Eimern“ laufen wir hektisch von einer Ecke zur anderen, um einen Flächenbrand zu löschen. Einer aber muss "Halt!" rufen und den Schlauch ausrollen, um das Feuer endgültig zu löschen, denn lange läuft keiner mehr mit den „rostigen Eimern“ - die Lehrer und Erzieher sind ausgebrannt, die Eltern wissen vor Notdiensten und Schulausfallstunden nicht, wohin mit ihren Kindern während sie selbst versuchen, das Familieneinkommen zu verdienen und die Generation Bildungsnotstand heranwächst, in der allein die Geburt in wirtschaftlich stabile Verhältnisse halbwegs sicherstellt, dass sie/er lesen und schreiben kann.

 

Wir mögen das hart ausdrücken, übertrieben ist es aus Elternsicht aber nicht. Wir brauchen keine ideologischen Grundsatzdebatten, wir brauchen handfeste Lösungen für handfeste Probleme. Wann werden wir genug Lehrer und Erzieher ausgebildet haben, um alle Personallücken zu füllen? Hat das jemand für Bremen ausgerechnet? Und wie füllen wir das nächste Jahrzehnt, nachdem man das letzte als verloren ansehen muss? Wen rekrutieren wir, welche Qualitätskompromisse machen wir? Und ist ein bisschen schlechter rechnen lernen als vor 30 Jahren nicht immer noch besser als gar nicht rechnen lernen 2019?

 

Alle stehen bereit! Verschiedenste Bildungsinitiativen haben sich längst gefunden, um eine Lösung zu stricken. Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Bovenschulte, sehr geehrte Frau Senatorin Frau Dr. Bogedan, machen Sie stellvertretend für den Senat der Freien Hansestadt Bremen unserer Stadt ein echtes Weihnachtsgeschenk und sprechen Sie aus, was alle wissen: "Es ist etwas faul in Bremen. Kommt und helft uns, damit das Licht am Ende des Tunnels, von dem Sie sprechen, nicht der entgegenkommende Zug ist.“ Stammen von Ihnen Herr Dr. Bovenschulte nicht die Worte „Kurswechsel statt Eisberg voraus“. Keiner arbeitet gegen Sie, aber alle für unsere Kinder!

Für den GEB Katholische Kindertagestätten in Bremen      

 

Dr. Katja Moede-Nolting (017654266955)

 

Für den ZEB die Vorstandssprecher

 

Dr. Martin Stoevesandt (01622338150)

Michael Skibbe (01525-2060016)

 

 

Neuer Vorstand gewählt

Der Vorstand des ZentralElternBeirat Bremen (ZEB) ist wieder komplett. Der ZEB hat auf seiner letzten Sitzung Veränderungen im Vorstand vorgenommen und ein Mitglied neu gewählt. Neuer Vorstandssprecher des ZEB ist Dr. Martin Stoevesandt. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Vorstandssprechers Pierre Hansen an, der nicht wieder für das Amt kandidierte. Martin Stoevesandt, der vorher sieben Jahre der Fachvorstand für den Bereich Grundschulen war, wird als neuer Vorstandssprecher neben dem amtierenden Vorstandssprecher Michael Skibbe die Arbeit des ZEB nach außen vertreten. Pierre Hansen: „Ich freue mich, dass der ZEB aus den eigenen Vorstandsreihen einen engagierten Nachfolger für das Amt gefunden hat, der seine gesammelte Erfahrung und sein Wissen unmittelbar einbringen kann.“

„Ich danke Pierre ganz herzlich für den langjährigen persönlichen Einsatz. Als ZEB-Mitglied und in seiner neuen Funktion als sachkundiger Bürger im Beirat Gröpelingen wird er dem Thema Bildung in Bremen erhalten bleiben“, ergänzt Martin Stoevesandt.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Sarah Terborg, die den Platz von Halit Sahin als Fachvorstand für die Klassen 5-10 einnimmt. Halit Sahin hat von Martin Stoevesandt den Fachvorstand Grundschule übernommen. Die weiteren Vorstandsmitglieder im Amt sind Rebekka Pohl, Kassenwart, Klaus Bartels, Fachvorstand Berufliche Schulen und Berufsorientierung, Dr. Kirsten Schwichtenberg, Fachvorstand Gymnasiale Oberstufe (GyO) und Bruno Ehrlich, Fachvorstand Sonderpädagogik.

 

 

ZEB-Elternumfrage zur Schulreform

Liebe Eltern,

vor fast 10 Jahren einigten sich alle Bremer Parteien der damaligen Bürgerschaft auf eine große Schulreform. Mit ihr wurde das „Zwei-Säulen-Modell“ (Oberschule – Gymnasium) eingeführt, Sekundarschulen, Gesamtschulen und Förderzentren (bis auf wenige Ausnahmen) wurden abgeschafft. Für alle Schulen galt flächendeckende Inklusion.

Ende letzten Jahres fand im Auftrag des Senats eine Evaluation zur Schulreform statt. Wir Eltern wurden (übrigens genauso wie die Schüler selbst) in diese Evaluation nicht mit einbezogen.

Dies nahm der ZEB zum Anlass, mit Ihrer Hilfe eine eigene Evaluation durchzuführen. Die Beteiligung der Elternschaft war überwältigend. Wir bekamen 1340 Fragebogen zurück, weit mehr als erwartet. Einige kamen aber leider so spät, dass sie nicht mehr ausgewertet werden konnten. Insgesamt haben wir mit 1110 ausgewerteten Fragebögen aus allen Stadtteilen Bremens eine aussagekräftige Datenbasis der Elternmeinung erhalten.

Die wesentlichen Erkenntnisse aus der Befragung finden Sie hier 

Präsentation

Wussten Sie schon, dass in der Oberstufe keine Vertretung vorgesehen ist?

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