GEB Sonderpädagogik

Im GEB Sonderpädagogik treffen sich Eltern, die sich für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Schulen einsetzen. Oft bringen sie aus ihren Schulen Fragen aus ihrer Schulelternschaft mit, zu denen im GEB dann gemeinsam Antworten oder Ansprechpartner gefunden werden, die in konkreten Situationen weiterhelfen können. Zudem diskutieren wir bildungspolitische Themen und nehmen Stellung zu einschlägigen Gesetzentwürfen oder sonstigen Regelungen. Der Ausschuss SoPäd lädt auch Politiker und Fachleute aus Behörden ein, um sich und die Elternschaft über aktuelle schulische Fragen informieren zu können. Im Namen von Eltern und Schülern können wir politische Themen anstoßen und bewegen.

Bei sonderpädagogischer Förderung geht es nicht um die „ganz normale und selbstverständliche“ Förderung aller Kinder in der Schule durch alle Pädagogen, sondern vor allem um besondere Förderbedarfe bei Kindern und Jugendlichen, die in ihren Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten so beeinträchtigt sind, dass sie im Unterricht ohne besondere (eben die sonderpädagogische) Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können. Ein sonderpädagogischer Förderbedarf kann zum Beispiel bestehen in den Bereichen Lernen, Sprache, emotional-soziale Entwicklung, Wahrnehmung und Entwicklung („geistige Behinderung“), körperliche und motorische Entwicklung, Hören, Sehen oder im Bereich Autismus.

In die Grundschulen gehen Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung schon seit vielen Jahren gemeinsam. Kinder mit Förderbedarf im Bereich Bereich Wahrnehmung und Entwicklung wurden seit vielen Jahren in Kooperation mit den ehemaligen Förderzentren beschult mit gemeinsamen Unterrichtsphasen und einem mehr oder weniger gemeinsamen Schulleben. An den selben Grundschulstandorten werden auch heute Kinder mit geistiger Behinderung beschult:

  • In der Vahr
  • Philipp-Reis-Str.
  • Freiligrathstr.
  • Brinkmannstr.
  • Augsburger Str.
  • Tami-Oelfken-Schule
  • Schule Am Wasser
  • Schule Grolland
  • Schule am Bunnsackerweg
  • Schule an der Robinsbalje

Neu hinzugekommen ist jüngst:

  • Schule auf den Heuen.

(Links zu den Schulen folgen.)

Außerdem werden geistig behinderte Kinder aktuell (Stand Herbst 2015) an folgenden Grundschulen beschult:

  • Bürgermeister-Smidt-Schule
  • Schule Borchshöhe
  • Tobiasschule
  • Kinderschule
  • Schule am Osterhop
  • Schule Am Mönchshof

(Dito Links der Schulen)

Seit 2010 (?) gehen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in vielen Fällen auch in weiterführende Schulen gemeinsam mit allen Kindern. Das gilt aber leider nicht durchgängig.

In Gymnasien werden zum Beispiel keine Kinder mit Lernbehinderung oder geistiger Behinderung beschult (Ausnahme Gymnasium Links der Weser und Vegesack). Und für die Förderbedarfe körperliche Entwicklung, Sehen und Hören gibt es weiterhin spezielle Förderzentren:

  • Förderzentrum für Sehen und visuelle Wahrnehmung - Georg-Droste-Schule - An der Gete
  • Schule für Schwerhörige an der Marcusallee
  • Schule für körperliche und motorische Entwicklung an der Louis-Segelken-Straße

Kinder mit Förderbedarf im Bereich emotional-soziale Entwicklung bzw. schweren Verhaltensstörungen können zeitlich begrenzt in der Schule an der Fritz-Gansberg-Straße bzw. im jeweiligen ReBuZ unterrichtet werden. (Hier auch wieder die Links)

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