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Da wird wohl die nächste Sau durchs Dorf getrieben

Wer heute Morgen den Weser Kurier aufgeschlagen hat konnte mit Interesse verfolgen, wie nun die Bremer Grünen die nächste Sau durchs Dorf treiben. Die Aufnahme von Kindern in den Kindergarten und in die Grundschule soll flexibler an die jeweilige Reife geknüpft werden.

Das alles ist schön und gut, mutet jedoch aus Sicht von Elternvertretern mehr als kurios und lächerlich an. Seit Jahren kämpft der ZentralElternBeirat Bremen dafür, dass das Aufnahmeverfahren insbesondere in die Grundschule an den Bedürfnissen der Eltern und der Kinder ausgerichtet wird. Insbesondere bei der Vereinbarkeit von Beruf und Schule zeigt sich die Bremer Politik unfähig diese angemessen in das Aufnahmeverfahren zu integrieren.
Hier geht es schlicht darum, dass ein, durch die Politik geschaffenes, verkorkstes Aufnahmeverfahren endlich auf vernünftige Beine gestellt wird, bevor man weitere Komplexität schafft und das System damit noch ungerechter und ineffizienter macht.
Die massiv steigenden Kinderzahlen erfordern die dringende Schaffung neuer Ressourcen, dies wird hier aber nicht angesprochen.
Oder ist dies die Antwort der Bremer Grünen? Wollen sie mit Hilfe dieses Vorschlags eine große Zahl von Grundschülern für "unreif" erklären lassen, damit so, wie von magischer Hand, ausreichend Kapazitäten an Grundschulen vorhanden sind?

Der ZentralElternBeirat fordert daher nochmals vehement, statt mit immer neuen Themen von den eigentlichen Problemen abzulenken, sich zunächst um offensichtliche Defizite im heutigen Aufnahmeverfahren zu kümmern.

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