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Ruhe im System statt G9 Debatte zur Unzeit!

Ruhe im System statt G9 Debatte zur Unzeit!

Der ZEB Bremen begrüßt den letzte Woche angekündigten "Bremer Konsens zur Schulentwicklung 2018-2028". Die Evaluation des Schulkonsenses von 2009 hat den ZEB Bremen in seiner Meinung bestätigt, dass das Bremer Bildungssystem eigentlich gut aufgestellt ist, wenn dieses nicht chronisch unterfinanziert wäre.

Die Parteien haben nun darauf reagiert:

  • Die Forderung des vom ZEB Bremen mitgetragenen "Bremer Bündnis für Bildung", die Ausgaben pro Schüler*in an die anderen beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg anzupassen wurde von den Parteien aufgegriffen.
  • Ein großer Fokus soll auf die Qualitätsentwicklung der Schulen und die Steigerung der Leistung unserer Schüler*innen gelegt werden.
  • Die Versorgung mit Lehrkräften soll erhöht werden um Stundenausfällen entgegen zu wirken.

Bereits vor den Sommerferien gab es die "Gemeinsame Erklärung der Senatorin für Kinder und Bildung und dem Bremer Bündnis für Bildung zur Behebung des Lehr- und Fachkräftemangels in Schulen der Stadtgemeinde Bremen".

Beides sind mehr als nur kleine Schritte in die richtige Richtung!

Grundsätzlich halten wir G9 für das bessere System, aber angesichts einer wachsenden Schülerschaft und den damit verbundenen Problemen halten wir dies für keinen guten Zeitpunkt eine neue Strukturdebatte loszutreten. Insbesondere wenn diese lediglich populistischen Wahlkampfzwecken dienen würde.

Statt für Ruhe im System zu sorgen müssten für über 1.000 Schüler*innen Klassenräume geschaffen und Lehrkräfte angeworben werden, was Bremen derzeit nicht leisten kann.

Die Priorität muss jetzt die Umsetzung der im Schulkonsens versprochenen Verbesserungen sein.

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